30.03.2008
Ich bin soeben von meinem heutigen Konzert im Gerberhaus in Fehring zurückgekehrt und habe mich sofort zu meinem Laptop gesetzt, um diesen Bericht zu schreiben.
Ich freue mich immer sehr, wenn ich die Möglichkeit habe, in dem schönen Gerberhaus in Fehring spielen zu dürfen. Vor allem freue ich mich auf das kulturbegeisterte Publikum und ihre Herzlichkeit, mit der ich empfangen werde.
Das heutige Konzert war ein ganz besonderes, nämlich eine Buchpräsentation vom Leben und vom künstlerischen Schaffen der 85-jährigen Mutter Basilea.
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28.03.2008
Ich glaube das Schwerste bei allem ist der Anfang! Sei es beim Lernen, beim Üben oder bei der Umsetzung eines Projektes. Wenn man doch nur schon längst angefangen hätte, dann wäre es viel leichter.
Ich beobachte mich oft selbst dabei wie lange es eigentlich braucht bis ich mit irgendetwas mal endlich angefangen habe. Ist der Anfang mal geschafft geht alles viel leichter von der Hand.
Ich glaube es kommt daher, dass man sich nach dem harten Anfang mit der Situation schon abgefunden hat und das Weiterarbeiten zu einer Art Routine wird. Hat man diese Routine jedoch einmal unterbrochen, so wird es schwer wieder in das Arbeiten oder Lernen hineinzufinden.
Der Anfang ist wie der Sprung ins kalte Wasser, der Sprung vom 10 Meter Brett, eine Überwindung. -> Augen zu und durch!
Mir geht es gerade so mit dem Lernen, ich möchte ja Ialienisch lernen, ich möchte ja Chemie lernen (okay das war gelogen) aber wenn das Anfangen nicht immer so schwer wäre!
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27.03.2008
Gestern war ich bei dem absolut beeindruckenden Konzert der Big Band Bad Gleichenberg mit Sigi Feigl und Don Menza im ebenso beeindruckenden neuen Kulturzentrum in Feldbach.
Ich glaube nicht, dass ich schon mal erwähnt habe, dass ich auch drei Jahre lang Saxophonunterricht genommen habe, in der Big Band und anschließend für ein paar Jahre bei der Jungsteirerkapelle gespielt habe.
Das gestrige Konzert ließ mein Herz höher schlagen und weckte in mir den Wunsch wieder Saxophon zu spielen.
Don Menza, einer der größten der Jazz Szene und herausragender siebzig-jähriger Saxophonist, begeisterte nicht nur mit seiner offenen Art auf der Bühne sondern auch durch seine wahnsinnig tollen Improvisationen am Sax.
Die Big Band Bad Gleichenberg und die einzigartigen Solisten beeindruckten das Publikum mit den Songs von Don Menza.
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25.03.2008
Ich war vergangenen Donnerstag beim Friseur und habe mir nach einiger Zeit meine schulterlangen Haare wieder mal kurz schneiden lassen, aber nicht kurz genug dachte ich, deshalb ging ich heute Morgen gleich nochmal zum Friseur um nachzubessern - und für mich noch überflüssiges, zu langes Haarmaterial abschneiden zu lassen.
Mein Friseur Gerfried war zuerst ganz entsetzt da ich doch bis vor kurzem das große Ziel hatte, einmal in meinem Leben lange Haare zu haben.
Mittlerweile habe ich mich damit abgefunden, dass ich nie in meinem Leben lange Haare haben werde, da ich schlichtwegs zu faul bin um zu warten.
Ich bin ein Mensch bei dem es, wenn es um die Frisur geht, nicht schnell genug gehen kann. Ich hasse stundenlanges Föhnen, Glätten, Stylen und Frisieren.
Ich mag eine unkomplizierte Frisur, die trotzdem toll und frech aussieht, ohne viel Gel, Taft oder sonstwas.
Mit den kurzen Haaren sei ich äußerlich ein völlig neuer Typ, meinen Freunde.
Eine Typverändeurng bringt Schwung ins Leben.
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24.03.2008
Ich wurde schon von mehreren Leuten darauf angesprochen, dass es sie wundert, warum ich "artfremde" Texte schreibe, also Texte, die nicht wirklich die Harfe betreffen.
Meinen Weblog gestalte ich wie ein Tagebuch, ich schreibe über das was mich gerade beschäftigt, das kann sowohl die Harfe wie auch Allgemeines betreffen.
Zur Zeit bin ich sehr beschäftigt mit meiner Matura, mit dem Lernen, spiele aber auch natürlich noch Harfe, übe täglich, besuche wöchentlich meinen Harfenunterricht in Marburg, spiele zirka zweimal im Monat Konzerte und bereite mich auf meine Harfenkarriere nach der Matura vor.
Ich hoffe, ich habe nicht allzu viele Bolg-Leser enttäuscht indem ich auch über allgemeine Dinge geschrieben habe, die für mich wichtig sind.
Ich bin nicht nur eine 19-Jährige, die Harfe spielt sondern auch eine 19-Jährige, die ein "fast ganz normales" Leben führt und anderen Menschen gerne davon erzählen möchte.
Harfe zu spielen bedeutet nicht wie ein Roboter mechanisch und stur täglich zu üben und Geübtes dann bei Konzerten "vorzuspielen", Harfe spielen bedeutet Musik machen, und Musik kann man nur machen wenn man bereit ist sein Inneres nach außen zu kehren, dafür muss man leben und erleben.
Ich glaube, man kann verstehen was ich damit sagen will. Mein Leben beeinflusst mich und auch die Musik die ich mache, aber vor allem wie ich Musik mache.
21.03.2008
Mir tut jedes Mal das Herz weh wenn nach dem Waschen die Wäsche anstatt in leuchtendem Weiß, Rosa, Gelb oder Orange, in stumpfem Grau erscheint und ich gezwungen bin die unansehnlich gewordene Kleidung für die Altkleidersammlung fertig zu machen.
Ich habe es mir abgewöhnt helle Farben zu kaufen, da einfach alles nach 2-3 mal Waschen grau ist. Mittlerweile haben wir kein einziges weißes Handtuch mehr, das Schlimme ist nur, dass ziemlich alle Handtücher mal weiß waren.
Grund für den Grauschleier ist die Kalkseife. Diese Kalkseife setzt sich beim Waschen auf unserer Wäsche ab, auch nach dem Händewaschen auf unseren Waschbecken und in der Dusche. Kalkseife ist auch dafür verantwortlich dass Rohre verkalken und nicht selten Waschmaschinen wie auch Geschwirrspüler kaputt werden.
Ich bin auf ein sehr tolles, wahnsinnig ergiebiges Waschmittel aufmerksam gemacht worden, das nicht nur die schon vorhandene Kalkseife aus der Waschmaschine, der Wäsche und aus den Rohren beseitigt, sondern auch die Wäsche nicht angreift, sie nicht grau und kaputt werden lässt.
Ich bin von diesem Waschmittel richtig begeistert da es außerdem aus Mais und Zuckerrübe hergestellt wird und die Wäsche nicht mit scharfen, künstlichen Waschsubstanzen gereinigt werden muss.
Dieses Waschmittel ist nicht im normalen Handel erhältlich. Wer auf dieses Produkt neugrig geworden ist, kann bei mir gerne nähere Informationen erhalten.
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21.03.2008
Ich liebe Ostern vor allem wegen des guten Essens. Für mich gibt es nichts Besseres als frisches geweihtes Osterfleisch, dazu leckeres Weißbrot, Kren und gefärbte Eier. Gekochtes Geselchtes bekommt man ja das ganze Jahr über, aber nie schmeckt es so gut wie zu Ostern.
Heute am Karfreitag wird gerade unser Osterfleich gekocht- im ganzen Haus richt´s danach- herrlich!
Ich freue mich schon sehr auf morgen, sogar ein bisschen mehr als aufs Christkind ;-)
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20.03.2008
Unser Kater ist, wie der Name schon sagt, ein Pascha, eine Perserkatze bzw. ein Perserkater.
Dass Perserkatzen nicht gerade die aktivsten sind, ist ja allseits bekannt, aber so faul wie unser Pascha, ist wohl keine Katze. Die einzige körperliche Bewegung die er tätigt ist das Wechseln seines Liegeplätzchens, aber keine Angst, er überanstrengt sich damit keineswegs, das passiert ja nur einmal am Tag.
Ansonsten verlässt er sein Liegeplätzchen nur wenn er hungrig ist oder auf die Herrentoilette muss, meistens macht er das dann gleich hintereinander um wichtige Energien zu sparen.
Zuweilen muss unsere Perserkatze auch zum Friseur, wenn der Katzenkörper dann geschoren ist, nur die Beinchen, der Kopf und der Schwanz behaart sind könnte man ihn glatt mit einem anderen "Vieh" verwechseln. Pascha kommt sich in diesem Zustand auch schrecklich unhübsch vor.
Normalerweise hasst unser Kater das Schmusen aber im geschorenen Zustand versteckt er sich gerne in der kuscheligen Daunendecke in meinem Bett, dort schläft er dann wieder seelenruhig bis ihn seine Natur zwingt das Nestchen zu verlassen.
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