08.03.2010
Ich bin wirklich froh, dass die Uni wieder begonnen und alles in gewohnten Bahnen seinen Lauf nimmt.
Vergangene Woche waren Präsentationen für die Harfenprofessur auf der Musik Universität in Graz. Ab Herbst wird es eine neue Harfenprofessorin auf der KUG geben!
Die Bewerber mussten ein 45-minütiges Programm einer ausgewählten Jury präsentieren und dann noch 2 Studenten (Lehrprobe) unterrichten. Nachdem derzeit auf der Musik Universität, mit mir eingeschlossen, nur 3 Studenten regulär Harfe studieren, waren wir bei den Präsentationen ständig dabei.
Es war eine tolle Möglichkeit, mit so verschiedenen Lehrern zu arbeiten und so unterschiedliche Meinungen zu hören! Ich hoffe sehr, dass sich der Rektor für die Beste entscheiden wird ;-) !
Morgen werde ich zum ersten Mal auf meine Lehrpraxis-Schülerin treffen. Teil meiner pädagogischen Ausbildung auf der Universität ist natürlich auch das Unterrichten (unter den Augen meiner Harfen-Professorin).
Ich freu mich drauf!
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09.01.2010
Die Weihnachtsferien sind vorbei und der Uni-Alltag beginnt. Endlich.
Am 27.Februar ist es dann soweit, der internationale Harfenwettbewerb in Slowenien. Ich befinde mich gerade in der Vorbereitungsphase, das Üben macht richtig Spaß.
Nächste Woche beginnt auch wieder ein neues Orchester-Projekt mit dem Opernorchester der KUG, für 3 Wochen heißt es dann proben, proben, proben.
Das erste Semester nähert sich seinem Ende, und meine Bilanz- ich war fleißig. Zwar warten auf mich noch einige Prüfungen, aber ich bin guter Dinge.
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30.09.2009
Morgen ist es endlich soweit - das neue Studienjahr beginnt!
In den letzten Tagen herrschte schon reger Betrieb auf der KF-Uni und der KUG, vor allem in den Studien-und Prüfungsabteilungen!
Schön langsam wird das Universitätsgelände nach der langen Sommerpause wieder von lernwilligen, motivierten jungen Menschen belebt, die Busse und Straßenbahnen füllen sich wieder!
Dass es jedoch vor allem zum Studienanfang recht chaotisch zugeht, brauche ich nicht extra erwähnen.
Mein Stundenplan ist nun fertig und ab morgen wird zur Tat geschritten!
11.06.2009
22 Orchesterproben,
3 Harfenproben,
5 Einzelproben
und unzählige Übungsstunden habe ich schon hinter mir... am Samstag wird um 19 Uhr die Premiere der Oper L´UPUPA von Hans Werner Henze im MUMUTH sein, danach folgen drei weitere Vorstellungen!
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30.05.2009
Endlich Wochenende!
Ich habe eine sehr anstrengende Proben-Orchesterwoche hinter mir. Geprobt wurde bis zu 6 Stunden pro Tag und heute, so ganz ohne Probe, fehlt doch was!
Trotzdem bin ich froh mal 3 Tage entspannen zu können, zu üben, zu putzen, mich zu bewegen und mein Semesterende zu organisieren.
Ich bin extrem ehrgeizig wenn es darum geht mich zu verbessern, ich investiere all meine Zeit in die Ausbildung und verzichte auch auf das heiß geliebte Kochen (ernähre mich zu Zeit von Fertiggerichten) und leider auch darauf Sport zu machen!
Ich weiß nicht ob ich mich darauf freuen soll 3 Monate Ferien, und keinen Studienbetrieb zu haben, jetzt, wo doch alles wie am Schnürchen läuft!?
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18.05.2009
Wann habe ich zum letzten Mal mehr als 4 Stunden geschlafen?
Wann hatte ich keine Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen?
Langsam, aber sicher, bin ich ferienreif!
Dass zur Zeit alles drunter und drüber geht hängt sehr stark mit dem Orchesterspielen zusammen.
Ich hatte ein sehr kleines Zeitbudet um an der Oper zu arbeiten - und die nicht genügende Zeit, die ich am Anfang investiert habe, muss ich jetzt dafür aufbringen!
Das bedeutet für mich konkret, üben, üben, üben! Vom einen Probentermin zum nächsten hasten und alle anderen Termine streichen!
Und das Schlimmste ist, ich vergesse alles um mich herum! Vergesse, dass ich eigentlich mit dem Auto bei der Uni bin und fahre mit der Straßenbahn, vergesse total die Zeit!.... und das Beste zum Schluss - ich fahre mit dem Taxi um wertvolle Zeit zu sparen und vergesse mein Handy dort!
Ich wünsche mir selbst, dass der Stress endlich nachlässt und ich ohne schlechtes Gewissen schlafen gehen kann!
07.05.2009
Sehr früh begann heute mein Tag 5:00!
Mein Freund packte wieder einmal seine Sieben-Sachen und begab sich beruflich auf Reise nach Frankreich.
Um halb acht traf ich mich dann mit meiner Kammermusik-Partnerin zum Üben auf der Uni, danach ging´s zum Mentalen Training, dann zum Klavierunterricht, dann zum Üben, dann zum Üben, dann zur Probe, dann zum Üben,... und dann heim (21:00)!
Jetzt sitze ich nun hier in meinem Trauten-Heim-Glück-Allein, und schreibe zufrieden (ich hab 6 1/2h geübt) diesen Beitrag!
Ich bin ein bisschen müde und freue mich auf den morgigen Tag der mit Sicherheit nicht minder ereignisreich werden wird!
Gute Nacht!
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28.04.2009
Soeben bin ich von meiner letzten Einheit des genialen Workshops Auftritts-Coaching und Bühnen-Training nachhause gekommen.
Das Career Service Center der Kunstuni Graz bietet für Studenten laufend Workshops an, dieses Auftritts-Coaching war einer dieser.
Geleitet wurde der Kurs von einer qualifizierten Instrumental-Professorin der Musik Uni Graz, welche außerhalb ihrer Ausbildung das Instrument betreffend, in Bereichen geschult ist, welche das Musikcoaching und Bewusstseinsmanagement betreffen.
Als Musiker, als darstellender Künstler ist es unumgänglich auf der Bühne authentisch und professionell zu wirken. Dass der perfekte Auftritt niemals ein Muster ist, dem man sich als Konzertierender hingibt, war das Kernthema dieses Workshops.
Egal was man auf der Bühne tut, man muss es wollen und mit ganzem Herzen dabei sein. Das Publikum wird den Auftritt stets als authentisch wahrnehmen. Wenn es mich auf einmal danach gelüsten sollte barfuß aufzutreten - warum nicht? Wenn es das Stück, die Situation (vielleicht ein lauer Sommerabend) unterstützt?
Ich halte generell wenig von Mustern, Zwangsjacken- man müsse etwas so machen, weil man es immer schon so gemacht hat! Blödsinn!
Wir Menschen sind etwas sehr Individuelles - warum sollte man dann Persönlichkeit, bei Auftritten hinter einem "aufgesetzten Grinsen" verbergen?
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